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Fische befreien

…nachdem man sie gefangen oder gezüchtet hat. Da haben sie hier einen großen Spass dran. Entweder von der Brücke runter…

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….oder romantisch an einem stillen Ort - immer gut.

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Da können wir nur hoffen, dass der Fisch nicht irgendwann in einem der Gewässer in Shanghai landet, denn dann sieht er bis zu seinem Tode kein Licht mehr! Die Flüsse hier sind alles andere als klar - stinken tun sie nicht immer… Auf dem vor meinem Fenster gibts sogar eine Fluss-Müllabfuhr! ..ein Schiff mit zwei Menschen mit Köcher drauf - da tuckern sie dien Fluss entlang und sammeln Müll =)

In der Wasserstadt Zhujiajao sah das so aus:

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..bei mir aufm Fluss fahren se da mit grösseren Schiffen ;-) ..ist wirklich fraglich, ob se da durch die Abgase nicht mehr Müll zurücklassen, als sie rausfischen…

Aber naja, solang der Fluss nicht so aussieht:

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Essen

Der Chinese (sag ich mal so), wenn er auf der Straße auf dem Weg zu Arbeit etwas isst, fasst er die eigentliche Speise nicht an. Klingt banal, aber überlegt mal, wie ihr esst…

Eine Mandarine kann man schälen, jeden Schnitz in die Hand nehmen und alles Weisse noch abknubbeln - man kann aber auch die Mandarine nehmen, “in zwei brechen” und nachdem man die Schale ein wenig zur Seite gemacht hat das Fruchtfleisch “rausessen”.

Ein Brot (Pausenbrot, verlgeichbar mit den “gefüllten Dampfnudeln, die man hier bekommt) kann man in die Hand nehmen, oder aber mit einer Tüte nehmen und während dem Essen mit der Hand auch nur die Tüte berühren…
Alles was man hier so auf der Straße bekommt, bekommt man in Tüten. Kleine “Frühstücksbrot Tüten” (is es da eigentich besser, die weißen Papiertüten oder Plastiktüten zu verwenden? ..so Umwelttechnisch?! …Brotbox wahrscheinlich.). Die Verkäufer greifen die Ware damit und geben sie Dir, Du streifst dann die Tüte ab und isst daraus. In der Ubahn zum Beispiel essen sie alle - äusserlich betrachtet knabbern sie alle aus der Tüte =)

Ist die Ware heiss oder fettig (letzteres ist sie des öfteren =) bekommt mans meist in ner Styroporbox, gibts glaub auch in Deutschland manchma?! ..dazu dann ein paar einweg Stäbchen oder nen einfachen großen Zahnstocher.

Der größte Unteschied liegt wohl in der Art und Weise eine Nudelsuppe zu Essen - Löffel oder Stäbchen.

Chinese New Year naht…

In China bekommt man Zugtickets immer erst 10 Tage im Voraus. Nun ist hier ja der Zug ein wichtiges Fortbewegungsmittel für längere Strecken, denn Fliegen können sich doch die meisten eher nicht leisten - bzw. so viele Flüge gibts garnicht ;-)

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Was man nun auf diesen Bildern sieht, sind Menschen, die darauf warten, ihr Zugticket für in 10 Tagen zu kaufen. Da Chinese New Year am 26ten ist, wird die Schlange die nächsten Tage noch wachsen - auf den Bildern sieht man ungefähr die Hälfte der heutigen Schlange…

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Chinesen und Aufzüge

An sich könnte man wahrscheinlich ein Buch über das Verhalten der Chinesen im Aufzug bzw den Umgang mit Aufzügen in China schreiben - hier mal wieder ein kleiner Ausschnitt von diesem Wahnsinn:

Moritz, mein Mitbewohner und ich warten im 20ten Stock auf den Aufzug. Wir wollen runter, also haben wir (nur) den unteren der beiden Knöpfe gedrückt.

— Kurzer Einschub für alle, die nicht so oft Aufzug fahren: Es gibt in jedem Stockwerk zwei Knöpfe, einen um den Aufzug während dem HOCHfahren anzuhalten und dann auch weiter HOCH zu fahren und einen, den UNTEREN um den Aufzug anzuhalten und mit ihm nach UNTEN zu fahren.

Weiter im Geschehen. Wir warten also auf den Aufzug, während dessen kommt die Frau aus der Nachbarwohnung und will auch runter (nahmen wir an, schliesslich ist oben nicht mehr viel und sie wohnt hier auf unserer Ebene). Sie kommt zu uns, sieht, dass wir nur den RUNTER Knopf gedrückt haben und drückt entschieden den HOCH Knopf. (Auf der Stockwerk-Anzeige war bereits zu erkennen, dass der eine Aufzug bereits vom 18ten zu uns unterwegs war - also von unten kam)

Hält man nun einen Aufzug im 20ten an und sagt ihm (per drücken beider Knöpfe), dass es Menschen gibt die nach oben wollen UND Menschen die runter wollen (das ganze bei insgesamt nur 24 Stockwerken), dann entscheidet die Elektronik, dass man erst nach oben fährt und dann runter - da der andere auch unten im ersten Stock war…

Gut. Soviel dazu. All das oben erlebt die Frau neben uns mindestens seit August täglich, denn seit ich hier wohne tut sie es auch. Alles eben erklärte sollte ihr also geläufig sein - TROTZDEM DRÜCKT SIE DEN ZWEITEN KNOPF - WILL SIE ALSO HOCH???

Der Aufzug kommt, hält an, mach BING und öffnet die Türen. Wenn ein Aufzug nach OBEN fährt, kann man - bis er dann die Richtung wechselt - (bei unserem zumindest) keine Stockwerke drücken, die unterhalb liegen. Wir alle steigen ein, Moritz und ich grinsen uns an und warten, was nun passiert…

Frau drückt die 1 - kurzes Blinken, dann Licht wieder aus. Sie drückt erneut - nichts. Sie hält den Knopf gedrückt, wildes Blinken des Knopfes, Türen des Aufzugs gehn zu - und gleich wieder auf. Das ist nun der Moment, in dem der Aufzug einmal mehr seinen Erschaffer verflucht, weil er ihn in China ausgeliefert hat =)

Der Knaller war dann, dass die Frau doch tatsächlich völlig verständnislos anfing rumzuschimpfen. Sie schnatterte als ob das alles völlig irrsinnig sei - Moritz und ich haben uns inenrlich kaputtgelacht.

Chinesen haben definitiv eine andere Art zu denken - eine gaanz andere! …hoffentlich steht sie da nicht irgendwann morgends, wenn ich meine Minuten abgezäht hab!

Eingangshalle

Wenn man hier in die Gebäude reinkommt, kommt man immer zuerst in eine Art Eingangshalle. Die ist dann meist kalt, ungemütlich und irgendwie unnütz - aber sie ist halt da. Ich lauf immer nur durch, und versuch so schnell wie möglich in den Aufzug zu kommen.

Die Chinesen allerdings nutzen auch diese “Hallen” für alles Mögliche. Manchmal sitzen sie beisammen und Rauchen, manchmal scheucht die Frau aus dem 18ten ihren weissen Hund mit rot gefärbten Ohren im Kreis, neulich hat ein kleiner Junge Radfahren geübt und des öfteren sieht man auch Ehepaare Federball spielen - irgendwie am schönsten =)

Man nutzt hier halt alles, sogar die Nebenhallen des Tempels werden als Ubahnausgang genutzt. Solang es praktisch ist, ists gut.